GENERATION „ICH HAB’ NIX ZU VERBERGEN“: PRIVATSPHÄRE WAR GESTERN

„ROHSTOFF-KRIEG“ CHINA VS. USA: WENN SICH ZWEI STREITEN, FREUT SICH (K)EIN DRITTER
8. Juni 2019

„Feind“ Smartphone hört mit: Wir sind nicht gläsern, wir sind schon durchsichtig!

Klug. Vernünftig. Schlau. Raffiniert. Und vor allem gerissen. All das bedeutet SMART. SMART wie … wir, Homo sapiens, die selbsternannte „Krone der Schöpfung“? Weit gefehlt. SMART wie SMARTphone, SMART TV, SMART Home, SMART irgendwas. Kurz, SMART wie die ach-so-tolle, hochmoderne Technologie des 21. Jahrhunderts, die uns das Leben ja so dermaßen erleichtert. Und nicht zuletzt deswegen ist vorne dort, wo wir grade sind …

Denkste. Kommt auf die Perspektive an. Schließlich steht’s auch dem Allerletzten frei, sich einzubilden, in Wirklichkeit ganz vorne zu sein. Und zu diesem selbstverblendeten Allerletzten scheinen wir mehr und mehr zu verkommen, da wir es der SMARTen Technologie zunehmend erlauben, über unser Leben zu bestimmen.

Wir informieren uns nicht mehr, wir googeln. Das Resultat: Im Juni 2019 verzeichnete der Datenkrallen-Moloch Google einen weltweiten Marktanteil im Bereich „Suchmaschinen“ von sagenhaften 88,31 Prozent! Tja, und somit ermöglichen wir EINEM Konzern das Beinahe-Monopol auf Wissen. Dass Googles Algorithmen und Bots gerne mal manipulativ eingesetzt werden, um die Geschichte regelrecht umzuschreiben, ist längst schon Fakt, nicht Verschwörungstheorie. Wenn Sie’s nicht glauben, können Sie’s ja googeln …

Doch Google ist lediglich die Spitze des techologisch SMARTen, den Menschen fremdbestimmenden Eisbergs. SMARTe Kühlschränke erledigen den Einkauf. SMARTe Autos chauffieren uns, fahren buchstäblich wie von selbst. Auf SMARTen, (a)sozialen Netzwerken geben wir intime Informationen preis, die wir uns früher nicht mal selbst erzählt hätten … und exponiert man sich zur Abwechslung mal nicht zeitgeistig korrekt, shitstormt einen die marionettengleiche Masse im Handumdrehen ins imagetechnische Nirwana.

Wie sagte dereinst Kult-Ikone Andy Warhol? „In der Zukunft ist jeder für 15 Minuten weltberühmt.“ Ah, die legendären „15 Minutes of Shame“. Denn mit „Fame“ hat das ja auffallend wenig zu tun …

Und wer reibt sich ob der SMARTen Besessenheit unserer Zeit wohl tagtäglich freudig erregt die Hände? Die ominöse „Elite“ … ein Konglomerat aus Mega-Konzernen, Politik, Finanzwelt und [hier haben Sie die Gelegenheit, Ihren „Lieblingsfeind“ einzufügen]. Schließlich war’s für „die da oben“ noch nie so leicht, „uns da unten“ zu steuern, zu überwachen, auszuspionieren und daraus auch noch Kapital zu schlagen.

Denn da ist ja noch das SMARTphone. Quasi der Stasi-Agent in der Hosentasche. Aber hört das Teil nun wirklich mit oder handelt es sich dabei gar um Panikmache fortschrittsfeindlicher Querulanten? Das wollten wir wissen – und wagten den Selbstversuch.

Sah folgendermaßen aus:

SMARTphone liegt am Tisch. Wir plappern – natürlich mit Absicht – über für uns in Wahrheit nutzloses Zeugs, geben aber vor, es in naher Zukunft unbedingt kaufen zu wollen. Die Wahl fiel dabei auf Staubsauger und Kinderbuch.

Das Ende vom Lied: Es dauerte keine 24 Stunden und schon wurde uns auf Facebook nahegelegt, sich doch bitteschön über diesen Staubsauger und dieses Kinderbuch zu informieren. Immerhin wäre es genau das, wonach wir suchen.

Im Klartext: JA, das SMARTphone hört mit. Wie auch der SMART TV. Wie auch Alexa. Und auf deinen Social Network- oder Webmail-Accounts ploppt dann plötzlich Werbung für Produkte auf, nach denen du niemals online gesucht hast. Du hast sie lediglich mündlich erwähnt. Im Beisein des SMARTphones. Offenbar ein Agent, der selbst 007 blass aussehen lässt …

„Mein Gott, ein paar Werbungen mehr bringen auch niemand um“: Wer so denkt, sollte schleunigst danach trachten, den Horizont auf Bereiche jenseits der eigenen Nasenspitze zu erweitern. Die SMARTen Teile begnügen sich nämlich keinesfalls damit, einfach zuzuhören. Sie zeichnen alles auf, graben nach Daten, verschicken sie an „Partner“, also das weiter oben erwähnte Konglomerat. Und ohne sich anzustrengen, wissen die alles über dich. Konsumverhalten, Hobbies, politische Einstellung, private Vorlieben (richtig, geht rein bis zum Intimsten, der Sexualität), Kontostand. Wer jetzt noch meint „Egal, ich hab’ nix zu verbergen!“ den fordern wir auf, uns unverzüglich all diese Informationen frei Haus zu liefern. Macht natürlich keiner.

Klar, denn hier geht’s nicht um „nix zu verbergen“. Hier geht’s um Privatsphäre, Freiheit und Individualität. Eigentlich Grundwerte westlicher Demokratien, die allerdings seit Jahren munter, heimlich, still und leise mit Füßen getreten, zum Abschuss freigegeben werden. Der SMARTen Technologie sei Dank …

Weshalb wohl bekräftigte Brian Moynihan, CEO der „Bank of America“, erst vor rund zwei Wochen zum wiederholten Male seinen Wunsch nach einer bargeldlosen Gesellschaft, die es nun mit Nachdruck umzusetzen gelte? Mehr noch: Der „gute“ Brian sang auch ein Hohelied auf die Technologie, die kurz- und mittelfristig ALLE Bankprozesse übernehmen werde! Und der IWF (Internationale Währungsfonds), mittlerweile zu einem Instrument zur Ausbeutung der Völker verkommen, zieht natürlich vorbehaltlos mit.

Weshalb also diese Liebe zu einer Welt ohne Bargeld? Wir zitieren Paul Armer, seines Zeichens Computerwissenschaftler: „Im Extrem werden alle Finanztransaktionen, sogar der Kauf einer Zeitung, das Trinkgeld für den Kellner oder die Autobahnmaut über denselben Mechanismus ohne Bargeld oder Scheck abgewickelt. Und so kann über jeden Bürger ein Dossier erstellt werden.“  Selbst die Süddeutsche Zeitung titelte bereits im August 2018: „Wer das Bargeld abschafft, schafft die Menschlichkeit ab.“

Noch sind wir gottlob nicht so weit. Mit Betonung auf „noch“. Deshalb heißt’s handeln … JETZT! Sichern Sie Ihre Ersparnisse und Ihre Zukunft mit dem Kauf von Industrie- und Edelmetallen, setzen Sie auf ECHTE WERTE! Solange es noch geht …

Ja, und beweisen Sie damit eins: SMART sind immer noch wir. Nicht das Telefon …

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